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Wunderwerk – more than organic

Die wunderwerk-Produkte zeichnen sich aufgrund eines ausgefeilten Qualitätssicherungsprogramms durch eine hohe Qualität der Materialien und der Verarbeitung sowie perfekte Passformen aus, bei zugleich marktfähigen Preisen.

Der Firmenslogan lautet „wunderwerk – more than organic“. Heiko Wunder und Tim Brückmann haben die gemeinsamen Vision: Stylische und zugleich nachhaltige Mode als neuen Standard in der Bekleidungsbranche zu etablieren und setze hohe Ansprüche: „Wir sehen uns modisch im Umfeld von Marken wie Drykorn oder Closed und wollen uns in diesem Wettbewerb behaupten. Die wunderwerk-Kollektionen werden auch auf den regulären Modemessen anstatt nur auf den Ecofashion-Messen gezeigt. Unsere Modeprodukte werden als Fashion und nicht als Eco-Fashion verkauft. Wir sind erstens davon überzeugt, dass unsere Herangehensweise sich in absehbarer Zeit zum Status Quo der Branche entwickeln wird, zweitens möchten wir durch unser Design überzeugen und drittens wollen wir uns mit den Großen der Casualwear messen – allein schon um zu zeigen, dass Stil und Nachhaltigkeit perfekt Hand in Hand gehen können. Es soll keine Ausreden mehr geben!“

Nachhaltige Wertschöpfungskette

Nachhaltigkeit ist in der gesamten Wertschöpfungskette integriert, mit den Rohstoffen beginnend. So weit wie möglich setzt wunderwerk zertifizierte Materialien (beispielsweise kbA, kbT, GOTS) ein. Organic Cotton mit dem strengen GOTS-Standard bildet die Basis Auf erdölbasierende Materialien wie beispielsweise Polyester oder Acryl wird verzichtet. Innovative umweltschonende Fasern wie Buchenholz- und Eukalyptusfasern werden zunehmend eingesetzt. Wunderwerk ist Mitglied im Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft (IVN) und orientiert sich an dem im Vergleich zu GOTS noch strengeren IVN Best Standard.

Nachhaltigkeit wird liebevoll bis ins Detail gelebt, auch bei Accessoires wie Knöpfen, die aus Horn oder Steinnuss statt aus Plastik bestehen. Auch die Reißverschlüsse und Etiketten haben keine Plastikanteile.

Die Produktion und Veredelung erfolgt zu über 90 % in Europa in Fertigungsstätten mit hohen Umwelt- und Sozialstandards, vorwiegend in Italien und Portugal. Wunderwerk sucht bei den Fertigungsprozessen gezielt nach Lösungen, aktuelle Modetrends verantwortungsbewusst gegenüber Mensch und Umwelt umzusetzen.

Dank innovativer und umweltschonender Denimwaschungen konnte der Wasserverbrauch bei wunderwerk-Jeans auf 3 bis 9 Liter reduziert werden, während bei der konventionellen Jeans-Produktion durchschnittlich 90 bis 160 Liter pro Hose verbraucht werden. Auf umweltbelastende und gesundheitsgefährdende Chemie wie beispielsweise Chlor und Kaliumpermanganat wird generell verzichtet.

Ebenfalls zum Einsatz kommen innovative Färbetechniken wie ‚mal tinto’, bei der das Kleidungsstück komplett am Stück (und nicht der Stoff vor der Verarbeitung) mit einem besonderen Kaltfärbeverfahren gefärbt wird. Das Färben und Bleachen der Kleidung geschieht mit Airbrush-Technik aus Ozon/Sauerstoff, Stone-wash und mechanischer Handarbeit. Oder der Fertigungsprozess bei Jeans wird einfach umgedreht. Statt gefärbte Jeans zu bleichen, werden naturbelassene in geknotetem Zustand eingefärbt. So entsteht der gewünschte unregelmäßige Farbauftrag und die Jeans strahlen in wunderschönen Farben.

https://www.wunderwerk.com/